
LP
Vinyl-Review
Parkway Drive
Horizons
- Pressland
- Australien
- Katalognummer
- PWD003A
8,5/ 10Gesamtwertung
Bewertungen
- Musik9
- Pressung, Klang, Mastering7,5
- Aufmachung9
Hörnotizen
Ein neues Remaster ist für diese Pressung nicht ausgewiesen. Ohne Runout- bzw. Matrix-Angaben lässt sich außerdem nicht sicher sagen, ob hier ein neuer Vinyl-Cut verwendet wurde oder ob auf ein bestehendes Master zurückgegriffen wurde. Klanglich wirkt diese Ausgabe auf mich trotzdem etwas frischer und dynamischer als einige ältere Pressungen, die ich kenne.
Horizons ist für mich eines dieser Alben, bei denen nach wenigen Sekunden wieder klar ist, warum Parkway Drive damals so eingeschlagen haben. Keine Umwege, keine unnötigen Experimente – einfach Riffs, Breakdowns, Melodie und diese rohe Energie, die das Album auch heute noch trägt.
Die 2026er Sea Blue Green Spinner-Ausgabe war für mich vor allem wegen der Variante selbst interessant. Sie wurde im Umfeld der australischen „Killing Horizons“-Tour veröffentlicht und ist damit deutlich reizvoller als ein beliebiger weiterer Farb-Repress. Auch optisch macht sie richtig was her – die Mischung aus Blau und Grün passt erstaunlich gut zum Artwork und hebt die Ausgabe klar von vielen älteren Varianten ab.
Ein neues Remaster ist für diese Pressung nicht ausgewiesen. Ohne Runout- bzw. Matrix-Angaben lässt sich außerdem nicht sicher sagen, ob hier ein neuer Vinyl-Cut verwendet wurde oder ob auf ein bestehendes Master zurückgegriffen wurde.
Klanglich wirkt diese Ausgabe auf mich trotzdem etwas frischer und dynamischer als einige ältere Pressungen, die ich kenne. Die Gitarren kommen direkt, die Drums haben ordentlich Druck und insgesamt wirkt das Album etwas offener und lebendiger. Ob das tatsächlich auf einen anderen Cut zurückzuführen ist oder einfach an dieser Pressung liegt, kann ich technisch nicht belegen – als Höreindruck funktioniert sie für mich aber sehr gut.
Und musikalisch sowieso: Carrion, Boneyards und Idols and Anchors gehören für mich weiterhin zu den stärksten Songs dieser Parkway-Drive-Phase. Gerade Idols and Anchors verbindet Härte und Melodie perfekt, während Boneyards live wie auf Platte immer noch komplett eskaliert.
Unterm Strich ist diese Ausgabe für mich mehr als nur „noch eine farbige Version“. Die interessante Australien-Verbindung, die starke Optik und mein Eindruck eines etwas frischeren, dynamischeren Sounds machen sie zu einer Pressung, die ich gerne in der Sammlung habe.
Pressungsvergleich
Mehr zu dieser Platte
Data provided by Discogs.